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Ethische Überlegungen zum Sozialstaat

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Ursprünge im Kaiserreich / Chancen zum menschwürdigen Leben / Begrenzung und Gefahren

Sozialstaatliches Denken hat in Deutschland eine lange Tradition. Seine Ursprünge sind verbunden mit der sogenannten Kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881, in welcher von Kaiser Wilhelm I. als Antwort auf die ‘soziale Frage’ einschneidende Sozialreformen angekündigt wurden (Bismarcksche Gesetzgebung). Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Sozialdemokratie. In der Kaiserlichen Botschaft wird dazu ausgeführt, daß die „Heilung der sozialen Schäden“ nicht nur im Wege der „Repression sozialdemokratischer Ausschreitungen“ möglich ist, sondern durch eine „positive Förderung des Wohls der Arbeiter“ erreicht werden kann....


Verantwortung oder Eigeninteresse?

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Gemeinwohl kann nicht Selbstzweck sein / Eigeninteresse kann Gemeinwohl fördern

Die Verfolgung des Eigeninteresses wird oft moralisch hinterfragt und kritisiert. Die Medien berichten immer häufiger über unmoralisches Verhalten von Führungskräften in Wirtschaft und Politik, die ihr Eigeninteresse über das Gesamtinteresse stellen. Es gibt einen großen Chor von Befürwortern des Gesamtinteresses. Der Mensch soll nicht an sich selber denken, sondern an die Gesamtgesellschaft. Gefordert wird, nach dem christlichen Postulat der Nächstenliebe auch in der Wirtschaft zu handeln....


Ist das Zinsverbot mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar?

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Zinsen und Wucher / Folgen des Zinsverbotes / Entwicklungspolitik und Schuldenerlass

Die Präambel der ehemaligen sowjetischen Verfassung zitiert ein Wort aus der Bibel: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen (2. Thess. 3,10b). Im englischen Steuerrecht wurden Arbeitseinkommen und Zinseinkommen (unearned income) unterschiedlich besteuert. Inwieweit sind Zinsen heute berechtigt? Wo beginnt der Wucher? Wie soll sich ein Christ in der gegenwärtigen marktwirtschaftlichen Ordnung zum Zinsverbot stellen? Der Islam lehnt heute noch kategorisch Zinsen ab und benötigt andere Mechanismen, die den Zins in einer modernen Gesellschaft ersetzen sollen. Heutige marktwirtschaftliche Industriegesellschaften haben ausdifferenzierte Finanzmärkte mit unterschiedlichen Zinssätzen. Eine Gesellschaft ohne Zins lässt sich nicht mehr vorstellen. Ist das Zinsverbot mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar? ...


Wie moralisch ist der Wettbewerb?

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F. :Ist der Wettbewerb eigentlich nicht unethisch und unchristlich?

A.: Der Wettbewerb ist ein Mittel, das einer Gesellschaft helfen kann, eine größere Bedürfnisbefriedigung ihrer Bevölkerung zu erreichen. Wie jedes Instrument kann es missbraucht werden. Nach dem Sündenfall sind die meisten Gaben Gottes ambivalent, sie können zum Guten und Schlechten gebraucht werden. So wie Liebe missbraucht wird und wir deshalb die Liebe nicht abschaffen, so kann auch Wettbewerb missbraucht werden und sollte dennoch nicht generell als unchristlich und unethisch dargestellt werden. Nicht der Wettbewerb an sich ist unethisch, er kann aber in unmoralischer Weise benutzt werden...


Wirtschaftsfachtagung--Die digitale Revolution - Wie mit dieser Herausforderung umgehen?

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Wirtschaftsfachtagung
Die digitale Revolution - Wie mit dieser Herausforderung umgehen?


Termin
10. – 12. November 2016
Tagungsort:
Euroville Jugend- und Sporthotel
Am Michaelisholz 115, 06618 Naumburg (Saale),

Zum Thema
Bitte entnehmen Sie die Themen der Tagungseinladung.

Veranstalter
Studiengemeinschaft Wort und Wissen e. V.
Wirtschaft und Ethik e. V.


Wirtschaftsethik: Vom Randthema zum Modethema

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Als die Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethike.V. 1988 gegründet wurde, war das Thema Wirtschaftsethik imdeutschsprachigen Raum noch exotisch. Lange bevor Shell, Nike oder dieGlobalisierung als solche öffentlichkeitswirksam an den Pranger derMedien gestellt wurden, fanden sich Menschen zusammen, um dem Anliegeneiner Wirtschaftsethik aus christlicher Sicht Gehör zu verschaffen.Konfessionsübergreifend aber einig in bestimmten biblischen Grundlagenwurde die GWE gegründet mit dem Ziel,die wissenschaftliche Forschung in den Wirtschaftswissenschaften aufBasis des christlichen Welt- und Menschenbildes zu fördern...


Rezensionen nach Autoren

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Rezensionen nach Autoren
Die Jahreszahl in Klammern bezeichnet das Erscheinungsjahr des rezensierten Buches...


Wirtschaftsethische Perspektiven VI. Korruption, Strafe und Vertrauen, Verteilungs- und Steuergerechtigkeit, Umweltethik, Ordnungsfragen

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Arnold, Volker (Hrsg.), Berlin 2002 (Duncker & Humblot), 356 S. (ISBN: 3-428-10927-9)

Dieses interessante Buch, das wie der Untertitel andeutet, ein weites Gebiet abdeckt, enthält Beiträge von zwei Sitzungen des Ausschusses „Wirtschaftswissenschaften und Ethik” des Vereins für Socialpolitik, der im deutschsprachigen Raum wichtige Impulse in wirtschaftsethischen Fragestellungen gibt. Er enthält fünf Aufsätze aus dem Bereich Korruption, Bestechung, Bestrafung und Vertrauen, zwei Beiträge, die sich mit Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit beschäftigen, drei Beiträge zur Umweltethik sowie drei weitere Einzelbeiträge. Bei letzteren geht es um ein identitätsorientiertes Marketing für die katholische Kirche, eine Analyse der Wurzeln des Besitzindividualismus aus der Spätscholastik sowie dem Verhältnis von Individualethik und Institutionenethik....


Gesundheit – Ethik – Ökonomik. Wirtschaftsethische und moralökonomische Perspektiven des Gesundheitswesens

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Aufderheide, Detlef und Dabrowski, Martin (Hg), Berlin 2002, (Volkswirtschaftliche Schriften; VWS 542) (Duncker & Humblot); ISBN 3428104773

Seit 1996 werden im zweijährigen Rhythmus von der katholisch-sozialen Akademie Franz-Hitze-Haus in Münster sozialethische Tagungen durchgeführt, die sich mit aktuellen ökonomischen Themen beschäftigen. Mit obigem Band liegt der dritte dieser Reihe vor. Die gegenwärtigen Finanzierungsprobleme der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) bestätigen die Aktualität des behandelten Themas...


Die Diskussion um ein Insolvenzrecht für Staaten. Bewertungen eines Lösungsvorschlages zur Überwindung der Internationalen Schuldenkrise

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Martin Dabrowski et al (Hrsg.), Berlin 2003 (Duncker & Humblot), 303 S., ISBN: 3-428-10608-3

Bedingt durch die erste Ölpreiskrise von 1973 und die daraus resultierenden Folgen für einige der Entwicklungsländer wurde mit dem Moratorium Mexikos im August 1982 schlagartig das Problem der Überschuldung einiger Entwicklungsländer deutlich. Seither sind sporadisch immer wieder Währungskrisen entstanden. Insbesondere die ärmeren Entwicklungsländer sind hoffnungslos überschuldet, da ein Mehrfaches ihrer Exporterlöse für den Schuldendienst aufgebracht werden müssten. Ad-hoc-Politiken versuchten einen Zusammenbruch dieser Länder und der Weltwährungsordnung zu verhindern. Seit einiger Zeit wird als Lösung ein internationales Insolvenzrecht von Staaten vorgeschlagen...

Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethik

Society for the promotion of economics and ethics