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Gewinne durch Abbau von Arbeitsplätzen?

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Stellungnahme zur Debatte um die „ethische Verantwortung“ von Unternehmen, Arbeitsplätze zu schaffen

Die Arbeitslosigkeit ist in Deutschland in den letzten Jahren gewaltig angestiegen und wird wohl auch in Zukunft noch weiter ansteigen. Gleichzeitig ist zu beobachten, dass insbesondere die großen Konzerne höhere Gewinne schreiben und Arbeitsplätze abbauen. So ist die verständliche Kritik aufgekommen, dass die großen Konzerne gesamtgesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen hätten und Arbeitsplätze schaffen sollten. Die finanziellen Mittel seien ja vorhanden, sonst wären die Gewinne nicht so hoch. Wie ist dieser verständliche Gedanke ethisch zu bewerten?...


Wie sind Steuern ethisch zu bewerten?

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Gebt dem Kaiser, was des Kaiser ist! - Vom Steuern zahlen: Begründungen und Grenzen, Steuerpflicht in der Bibel

Trotz langjähriger Versuche, die Steuerlast in Deutschland abzusenken, steigt der Anteil des Staates am erwirtschafteten Einkommen fast beständig weiter an. Angekündigte Steuerentlastungen entpuppen sich als Steuerbelastungen. Ein großer Teil des Bruttosozialprodukts wird nicht mehr über reguläre Märkte erwirtschaftet und daher kaum versteuert. Allein die Sozialabgaben wurden 1997 auf 695 Mrd. DM geschätzt, 41,7 Prozent des Bruttolohns, wobei die Arbeitgeber die Hälfte übernehmen. Steuerhinterziehung wird für viele Deutsche zu einer Notwendigkeit, ethisch oft als Kavaliersdelikt eingeordnet....


Ethische Überlegungen zum Sozialstaat

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Ursprünge im Kaiserreich / Chancen zum menschwürdigen Leben / Begrenzung und Gefahren

Sozialstaatliches Denken hat in Deutschland eine lange Tradition. Seine Ursprünge sind verbunden mit der sogenannten Kaiserlichen Botschaft vom 17. November 1881, in welcher von Kaiser Wilhelm I. als Antwort auf die ‘soziale Frage’ einschneidende Sozialreformen angekündigt wurden (Bismarcksche Gesetzgebung). Die Maßnahmen stehen im Zusammenhang mit der Bekämpfung der Sozialdemokratie. In der Kaiserlichen Botschaft wird dazu ausgeführt, daß die „Heilung der sozialen Schäden“ nicht nur im Wege der „Repression sozialdemokratischer Ausschreitungen“ möglich ist, sondern durch eine „positive Förderung des Wohls der Arbeiter“ erreicht werden kann....


Verantwortung oder Eigeninteresse?

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Gemeinwohl kann nicht Selbstzweck sein / Eigeninteresse kann Gemeinwohl fördern

Die Verfolgung des Eigeninteresses wird oft moralisch hinterfragt und kritisiert. Die Medien berichten immer häufiger über unmoralisches Verhalten von Führungskräften in Wirtschaft und Politik, die ihr Eigeninteresse über das Gesamtinteresse stellen. Es gibt einen großen Chor von Befürwortern des Gesamtinteresses. Der Mensch soll nicht an sich selber denken, sondern an die Gesamtgesellschaft. Gefordert wird, nach dem christlichen Postulat der Nächstenliebe auch in der Wirtschaft zu handeln....


Ist das Zinsverbot mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar?

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Zinsen und Wucher / Folgen des Zinsverbotes / Entwicklungspolitik und Schuldenerlass

Die Präambel der ehemaligen sowjetischen Verfassung zitiert ein Wort aus der Bibel: Wer nicht arbeiten will, der soll auch nicht essen (2. Thess. 3,10b). Im englischen Steuerrecht wurden Arbeitseinkommen und Zinseinkommen (unearned income) unterschiedlich besteuert. Inwieweit sind Zinsen heute berechtigt? Wo beginnt der Wucher? Wie soll sich ein Christ in der gegenwärtigen marktwirtschaftlichen Ordnung zum Zinsverbot stellen? Der Islam lehnt heute noch kategorisch Zinsen ab und benötigt andere Mechanismen, die den Zins in einer modernen Gesellschaft ersetzen sollen. Heutige marktwirtschaftliche Industriegesellschaften haben ausdifferenzierte Finanzmärkte mit unterschiedlichen Zinssätzen. Eine Gesellschaft ohne Zins lässt sich nicht mehr vorstellen. Ist das Zinsverbot mit der Sozialen Marktwirtschaft vereinbar? ...


Wie moralisch ist der Wettbewerb?

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F. :Ist der Wettbewerb eigentlich nicht unethisch und unchristlich?

A.: Der Wettbewerb ist ein Mittel, das einer Gesellschaft helfen kann, eine größere Bedürfnisbefriedigung ihrer Bevölkerung zu erreichen. Wie jedes Instrument kann es missbraucht werden. Nach dem Sündenfall sind die meisten Gaben Gottes ambivalent, sie können zum Guten und Schlechten gebraucht werden. So wie Liebe missbraucht wird und wir deshalb die Liebe nicht abschaffen, so kann auch Wettbewerb missbraucht werden und sollte dennoch nicht generell als unchristlich und unethisch dargestellt werden. Nicht der Wettbewerb an sich ist unethisch, er kann aber in unmoralischer Weise benutzt werden...

Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethik

Society for the promotion of economics and ethics