Über die GWE: Arbeit und Ziele

Die Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethik ist ein eingetragener Vereinzur Förderung von Forschung und Lehre in den Wirtschaftswissenschaftenauf der Grundlage einer Ethik, die auf dem biblischen Welt- und Menschenbild beruht.


Unsere Arbeit

  • Durchführung von Tagungen
  • halbjährlicher Informationsdienst
  • Unterstützung von Doktoranden
  • Vorbereitung wissenschaftlicher Publikationen in folgenden Themenbereichen:
    • Wirtschaftsethik
    • Entwicklungspolitik
    • Wirtschaftspolitik.


Zusammenarbeit mit


Prof. Dr. h.c. WernerLachmann, Ph.D.

(ehemals: Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschafts-und Entwicklungspolitik, Rechts- und WirtschaftswissenschaftlicheFakultät, UniversitätErlangen-Nürnberg)


Prof. Dr. Karl Farmer,

Institut fürVolkswirtschaftslehre der Karl-Franzens-UniversitätGraz.


Prof. Dr. Harald Jung,

Lehrstuhl für Ethik und Sozialehre an der Internationalen Hochschule Liebenzell.  


Prof. Dr. Christian Müller,

Institut für Ökonomische Bildung der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.


Unsere Ziele

  • Forschungsförderung imBereich der Wirtschaftsethik
  • enge Verbindung von Wissenschaftund Berufsfeld
  • Bildungsarbeit zur Verbreitung einer anchristlichen Werten orientierten Wirtschaftsethik
  • Gründung undFörderung christlich orientierter wissenschaftlicher Institute alslangfristiges Ziel. 

Von einer Idee zur Organisation: Die Geschichte der GWE

Am 30. Mai 1988 wurde die GWE gegründet. Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit erfolgte schon am14.07.1988, ins Vereinsregister Mainz wurde die GWE am 05.12.1988 eingetragen.

Anlass zur Gründung war ein Vorschlag des Unternehmensberaters Heinrich aus Hagen, der mit einigen VcK-Verantwortlichen über die Möglichkeit diskutierte, Wissenschaftler mit christlichem Hintergrund zu fördern, um sowohl für die wissenschaftliche Forschung, als auch für die christliche Praxis des Kaufmanns ethische Entscheidungshilfen zu liefern. So fanden im Jahre1987 mehrere informelle Gespräche statt, die schließlich zur Gründung der GWE führten.

Welche Themen behandelte die GWE bisher vertiefend?

Die GWE hat sich in Zusammenarbeit mit Wort und Wissen in den Folgejahren nach der Gründung folgenden Themen gewidmet: 

  • 1990: (Gut Holmecke bei Hemer /Sauerland): Wirtschaftsethik in einer pluralistischen Welt.
  • 1991: (Gut Holmecke): Entwicklungsförderung -Ost-West-Anpassung und Nord-Süd-Ausgleich. 
  • 1992: (GutHolmecke): Umwelt-Wirtschaft-Ethik. Die ökologische Herausforderung auswirtschaftlicher und ethischer Sicht. 
  • 1993: (Friedrichroda /Thüringen): Selbstorganisation in Markt und Management. Fragen an dasEvolutionsparadigma in Wirtschaftswissenschaften.
  • 1994: (Friedrichroda / Thüringen): Die Arbeitsgesellschaft inder Krise: Konsequenzen für den Einzelnen und die Volkswirtschaft. 
  • 1995:(Friedrichroda / Thüringen): Erneuerung der Sozialen Marktwirtschaft.Chancen und Risiken. 
  • 1996: (Friedrichroda / Thüringen):Unternehmensethik - Wahre Lehre oder leere Ware?
  • 1997: (Friedrichroda / Thüringen): Globalisierung:Arbeitsteilung oder Wohlstandsteilung.
  • 1998: (Bad Blankenburg / Thüringen): Die Wertekrise. EineBedrohung für Wirtschaft und Gesellschaft? 
  • 1999: (BadBlankenburg / Thüringen): Individuelle Freiheit versus staatlicheLenkung. Markt und Staat im Lichte christlicher Wirtschaftsethik. 
  • 2000:(Bad Blankenburg / Thüringen): Grenzenlos arbeiten? Christliche Ethikder Arbeitszeit.
  • 2001: (Bad Blankenburg / Thüringen) : Lang leben und verarmen?Wirtschaftswissenschaftliche und ethische Aspekte der Alterssicherungim 21. Jahrhundert.
  • 2002: (Berg - Starnberger See / Bayern) : Gewinnen durchGewissen? Christliche Prägungen und wirtschaftliche Nachhaltigkeit
  • 2003: (Bad Blankenburg / Thüringen) : Globalisierung derWirtschaft: Segen oder Fluch?
  • 2004: (Berg - Starnberger See / Bayern) : EthischeBrennpunkte im Unternehmen
  • 2005: (Bad Blankenburg / Thüringen) : Ethische Aspekte dereuropäischen Integration (Arbeitstitel)
  • 2006: (Berg - Starnberger See / Bayern) : CorporateResponsibility: Unternehmensethik, die sich rechnet ?
  • 2007: (Bad Blankenburg / Thüringen) : Familienpolitik:das biblisch-christliche Familienbild und die kulturelle Globalisierung
  • 2008: (Gießen / Hessen) : Erfolgsziele und Werteprofile

Tagungsbände zu den einzelnen Themenentnehmen Sie bitte unseren Publikationen.

Neben diesen Tagungen begann die GWE für Studenten ein Doktorandenseminar im Rosenschlösschen durchzuführen, in welchem Doktoranden ihre Dissertationsthemen untereinander und mit Mitgliedern der GWE diskutieren konnten. Schon 1989 begannen wir damit, zweimal jährlich ein Mitteilungsblatt mit dem Titel „Wirtschaft und Ethik“ herauszugeben, das über die GWE, ihre Forschung und Tagungenberichtet sowie Grundfragen der Wirtschaftsethik behandelt und Hinweise auf wirtschaftsethische Publikationen liefert. Begonnen wurde auch eine Diskussionspapierreihe. Anlässlich einer GWE-Tagung meinte einer meiner Kollegen, dass die Gemeinschaft und Stimmung auf diesen Tagungen sicherheblich unterscheide von der anderer Tagungen. Er war über die Herzlichkeit, Ernsthaftigkeit und Klarheit der Diskussionen erfreut, sodass er den Wunsch äußerte, in der GWE mitzuarbeiten. Und dies soll auch weiterhin zum Aushängeschild der GWE gehören, das wir uns in gegenseitigem Respekt, in Herzlichkeit und mit Sachverstand wichtiger wirtschaftsethischer Probleme in unserer Gesellschaft annehmen. 

Werner Lachmann

Der Vorstand der GWE

  • 1. Vorstandsvorsitzender :  Prof.Dr. h.c. Werner Lachmann, Ph.D. (Rutgers University)
  • 2. Vorstandsvorsitzender :  Prof. Dr. Harald Jung
  • Schriftführer :   Dr. Helmutde Craigher
  • Kassenführer :   Karl J. Möckel
  • Weitere Vorstandsmitglieder :
    • Matthias Vollbracht
    • Prof. Dr. Christian Müller
    • Prof. Dr. Gerald Mann
    • Prof. Dr. Karl Farmer

Und wie können Sie Mitglied werden?


Wer die Arbeit der GWEunterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, dies durch Spenden und / oder Mitgliedschaft zu tun. Die Spenden sind steuerlich abzugsfähig.

Da sich die GWE als Vertreterin der christlichen Wirtschaftsethik versteht, ist ein persönlicher Glaube an Jesus Christus und die wesentlichen Aussagender Heiligen Schrift Voraussetzung für eine Mitgliedschaft. Die GWE ist nicht konfessionell gebunden. Über den Antrag auf Mitgliedschaft entscheidet der Vorstand.


Spenden für die GWE

Sie können unsere Arbeit finanziell unterstützen, indem Sie auf unser Konto in Deutschland bei der Sparda-Bank Nürnberg eG überweisen.

GWE eV
BLZ 760 905 00
Kto.-Nr. 10210 60

Ihre Spenden sind steuerlich absetzbar. Die Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethike.V. (GWE) ist als gemeinnützig anerkannt.

Gesellschaft zur Förderung von Wirtschaftswissenschaften und Ethik

Society for the promotion of economics and ethics